Transparente und leitende Beschichtung

Transparente und leitende Beschichtung

Substitution von Indium-Zinn-Oxid-Beschichtungen durch einen Verbund aus transparentem Kunststofflack und magnetischen Nano-Additiven

Für transparente elektrisch leitfähige Beschichtungen gibt es vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, z. B. als transparente Elektroden in der Display- oder Solartechnologie. Zurzeit werden dabei überwiegend Indium-Zinn-Oxid (ITO)-Schichten verwendet. Indium ist als kritisches Element eingestuft und besitzt eine sehr geringe statische Reichweite. Deshalb gibt es verschiedene Ansätze, geeignete Substituenten zu finden. In diesem Projekt wird ein Verbundwerkstoff verwendet, bei dem ein Kunststofflack die Transparenz einbringt und magnetische leitfähige Additive die Leitfähigkeit. Der Vorteil der magnetischen Additive ist, dass sie in einem Magnetfeld auf leitfähigen Bahnen ausgerichtet werden können und deshalb gute Leitfähigkeit der Beschichtungen bei Additivkonzentrationen unterhalb der Perkolationsschwelle erreicht werden können. Im Projekt werden verschiedene magnetische Additive auf ihre Eignung getestet und auch potentielle Recyclingwege für die resultierenden Beschichtungen untersucht. Dieses Projekt läuft als ZIM Projekt bereits seit Oktober 2014 und wurde von der Universität Augsburg an die Hochschule Aschaffenburg übertragen. Partner im Projekt sind Prof. Barcikowski mit seiner Arbeitsgruppe von der Universität Duisburg-Essen und die Firma Kirsch Kunststofftechnik. Es wird von der Doktorandin Maja Jelic bearbeitet.
© Fraunhofer ARess

Projektdetails

Projekttitel

Substitution von Indium-Zinn-Oxid-Beschichtungen durch einen Verbund aus transparentem Kunststofflack und magnetischen Nano-Additiven

Laufzeit

01.10.2014 - 31.12.2017

Projektpartner

  • Hochschule Aschaffenburg
  • Universität Augsburg
  • Universität Duisburg-Essen
  • Kirsch Kunststofftechnik